Die vier Phasen eines Dampfsterilisationszyklus.
Zeigt die Kammer 121 °C an, ist das eine Aussage über die Kammer, nicht über den Kern der Beladung. So schließt der Zyklus diese Lücke.
Vier Phasen und was in jeder schiefgehen kann.
- 01
Fraktioniertes Vakuum
Das Problem ist die Luft, nicht die Zeit.
Lufteinschlüsse isolieren. Auch wenn die Kammer 121 °C anzeigt, kann eine verpackte Beladung innen noch kalt sein. Wiederholtes Evakuieren und Einleiten von Dampf entfernt die Luft, bevor die Sterilisation beginnt.
- 02
Aufheizen
Gesättigter Dampf, keine heiße Luft.
Dampf enthält bei gleicher Temperatur etwa fünfmal so viel nutzbare Energie wie Luft und gibt sie ab, sobald er auf der Beladung kondensiert. Druck und Temperatur steigen gemeinsam, und dieser Zusammenhang macht den Prozess überprüfbar.
- 03
Haltezeit
Gemessen, wo es darauf ankommt.
Der flexible Mediensensor sitzt im Gefäß, nicht in der Kammerwand. Bei flüssigen Beladungen liegt das Medium um Minuten hinter der Kammertemperatur zurück. Ein Zyklus, der nach der Kammertemperatur gesteuert wird, würde zu früh enden.
- 04
Geregeltes Abdampfen und Trocknen
Die letzte Phase entscheidet, ob die Beladung steril bleibt.
Wird eine flüssige Beladung zu schnell entspannt, kocht sie über. Bleibt Feuchtigkeit auf verpacktem Gut, ist die Sterilbarriere beeinträchtigt. Die Abdampfrate wird je nach Beladungsart getaktet. Danach entfernt die vakuumunterstützte Trocknung die Restfeuchte.
Welchen Zyklus braucht Ihre Beladung?
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